EMOTIO® - Emotionale Intelligenz, Positivität & Herzkohärenz

 

Resilienzbooster Nr. 2:

EMOTIO® - Emotionale Intelligenz, Positivität & Herzkohärenz

 

Mit EMOTIO® und der Übung zur Herzkohärenz nehmen Sie direkt positiv Einfluss auf die Herzfrequenz und damit Ihre Gesundheit. Durch diese Übung aktivieren Sie die IgA (Immunglobuline A) und stärken somit Ihr Immunsystem. Zudem trainieren Sie damit insbesondere die Resilienfaktoren Nr. 2: "Selbststeuerung", Nr. 4: "Stressbewältigungskompetenz" und Nr. 7: "Positivität"

 

 

Lesen Sie mehr dazu und schauen Sich gern auch das Übungsvideo dazu an...



Positive Gefühle sind der Motor für Ihre Gesundheit.

Positive Emotionen sind für die Entwicklung der Menschheit und die Entwicklung und Gesundheit des Einzelnen elementar. Und damit mindestens genauso wichtig, wie die Schutz- und Warnfunktionen der negativen Emotionen.  

 

Positive Gefühle verändern nachhaltig unser Gehirn

Sie verändern nachhaltig unsere neuronalen Netzwerke (ebenso wie die negativen!). Deshalb wird es durch regelmäßiges Üben von positiven Gefühlen mit der Zeit immer leichter, auch unter Druck gelassen und klar zu bleiben. 

 

Positive Gefühle und körperliche Gesundheit hängen zusammen

Beim Empfinden von positiven Gefühlen wie Liebe, Freude, Mitgefühl und Dankbarkeit erhöht der Nervus Vagus – der zentrale Ruhenerv – seine Aktivität. Er sorgt dafür, dass sich unser Herzschlag beruhigt und signalisiert damit dem gesamten Körper und Geist den Zustand von Sicherheit. Dadurch werden Stressreaktionen gedrosselt.

Ein gesunder Wechsel von Anspannung und Entspannung ist der erste Schritt raus aus dem Hamsterrad. Positivität hat nichts mit rosaroter Brille zu tun, sondern mit einem realistischen Optimismus, mit Zuversicht, innerer Kraft und Klarheit. 

 

Welche positiven Gefühle gibt es?

  • Freude
  • Glück
  • Dankbarkeit
  • Zufriedenheit
  • Begeisterung
  • Liebe
  • Demut
  • Zuversicht
  • Gelassenheit

Negative Gefühle sind trotzdem wichtig und willkommen

Denn sie steuern wichtige Schutzmechanismen, um uns verteidigen oder durchsetzen zu können. Negative Gefühle geben uns letztlich auch Orientierung im Leben. Entscheidend ist letztlich eine Balance, eine aktive und realistische Auseinandersetzung mit dem was wir fühlen und die innere Flexibilität zum Umschalten.

 

Positivität, Selbststeuerung & Emotionsregulation und Stressbewältigungskompetenz lassen sich durch die Übung zur Herzkohärenz  trainieren. 

 

Herzkohärenz – eine kleine Übung mit großer Wirkung für Ihre Gesundheit

Herz und Gehirn sind untrennbar miteinander verbunden. Bei Stresszuständen, Angst, Depressionen oder Zorn wird die Herzfrequenz durch diese emotionalen Zustände beeinflusst. Der Puls wird ungleichmäßig mit „chaotischen“ Herzschlägen (Herz-Chaos). Hingegen führen positive Gefühle wie Freude, Zufriedenheit, Demut, Wohlbefinden, Mitgefühl, Liebe und Dankbarkeit zu einer sogenannten Herzkohärenz, mit gleichmäßigem Puls. Dies wurde am Heart Math Institute in Kalifornien seit Mitte der 1990er erforscht und 2001 veröffentlicht.

 

Herz und Gehirn beeinflussen sich wechselseitig. So führt Herzkohärenz zu verbesserter Aktivität im Cortex. Sie können klarer denken und sind leistungsfähiger! Das Gefühl von Wohlbefinden, Mitgefühl, Liebe und Dankbarkeit führt somit zu verbesserten kognitiven Leistungen. Das ist kein esoterischer Zauber, sondern pure Neurobiologie.

 

(Herz-)Chaos hingegen beeinträchtigt die Denkleistung und führt zu chronischem Energiemangel. Chronischer Stress verursacht Depressionen, Burnout und Angstgefühle. Weiter ist er für Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Herzprobleme, Hautprobleme, Infektionen, Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Unfruchtbarkeit und Impotenz verantwortlich. Auf sozialer Ebene führt er zu Reizbarkeit, Verlust der Empathie, nachlassender Konzentration, Rückzug und nachlassender Teamfähigkeit.

Herzkohärenz ist unmittelbar an das Immunsystem und die Immunglobuline A (IgA) gekoppelt. Diese IgA schützen uns vor Viren, Bakterien und Pilzen. Beim Herzrhythmus „Chaos“ fallen die IgA-Werte massiv ab, so dass unser Immunsystem geschwächt wird (Rein, McCraty et al., 1995). Allein das Gefühl von Ärger, Überforderung und Angst wirkt somit negativ auf das Immunsystem!


Auf die gleiche Weise wirken sich positive und aufbauende Gefühle auf die Herzkohärenz und direkt positiv auf Ihr Immunsystem und damit auf Ihre Gesundheit aus. Das ist messbar, doch noch viel besser, es ist fühlbar! 
Probieren Sie es aus!

 

Kurzversion zur Herzkohärenz:

Legen Sie die Hand auf Ihre Herzgegend. Nehmen Sie ein paar Sekunden bewusst Ihren Atem wahr, ohne ihn zu forcieren oder anzuhalten. Atmen Sie ganz natürlich und entspannt. Nun stellen Sie sich vor, wie Ihr Atem durch Ihre Herzregion strömt. Atmen Sie ein paar Mal leicht und sanft durch Ihr Herz ein und wieder aus.

Während Sie weiter durch Ihr Herz atmen, erinnern Sie sich an eine schöne, angenehme und freudvolle Situation in den letzten Tagen. Eine Situation, in der Sie ein positives Gefühl hatten.  Holen Sie sich diese Situation mental ganz bewusst her. Tauchen Sie darin ein und nehmen das gute Gefühl ganz bewusst wahr. Achten Sie auf alle angenehmen Körperreaktionen, Emotionen und Gedanken. Verweilen Sie bei diesem Bild für ein paar Atemzüge.

 

Diese Übung dauert 1 Minute! Machen Sie diese Übung 5 Mal am Tag. 5 Minuten, die Ihre Gesundheit, Ihre Leistungsfähigkeit, Ihre Kreativität, Ihre Fähigkeit zum emotionalen Umschalten (Selbst- und Emotionsregulation) und letztlich alle Ihre Potenziale stärken!

 

Sie finden eine Langversion zu dieser Übung als mp.3 auch als kostenlosen Download unter: www.andre-kellner.de/therapie/download/

 

Wenn Du auch regelmäßig über neue Übungen und Texte von mir informiert werden möchtest - dann schicke mir einfach eine email an: kontakt@andre-kellner.de

 

Herzliche Grüße

 

Ihr André Kellner

 

 

Literatur:

McCraty, R., Ed. (2001), Science of the Heart: Exploring the role of the heart in human performance, Boulder Creek, Institute of HearthMath.

Rein, G., R. McCraty, et al. (1995), “Effects of positive an negative emotions on salvigary IgA”, Journal for the Advancement of Medicine, Bd.8 (2), S. 87-105.

Servan Schreiber, D. (2006), Die neue Medizin der Emotionen. Goldmann, München.

Unger, H-P., Kleinschmidt, C. (2014), Das hält keiner bis zur Rente durch! Kösel, München.

  



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